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FAQ Startups

Was ist primeCROWD?

primeCROWD ist ein Startup-Investoren-Netzwerk mit über 700 Investoren, das Startups finanziert.

Welche Grundvoraussetzungen gelten für Startups?

Um sich bei primeCROWD für eine Finanzierung bewerben zu können, muss das Startup seinen Firmensitz in Österreich, Deutschland oder der Schweiz haben und bereits selbst erste Umsätze am Markt erzielt haben.

Kann ein Startup auch ohne Umsätze aufgenommen werden?

Eine Finanzierung für Startups ohne Umsätze kann möglich werden, wenn eine Abnahmegarantie oder ein LOI eines größeren Kunden vorliegt.

Welche Form der Finanzierung bietet primeCROWD an?

Startups können sich über primeCROWD in Form einer Equity-Beteiligung finanzieren. D.h. es werden immer nur Anteile an einer GmbH vergeben. Darlehen oder andere Finanzinstrumente sind bei primeCROWD nicht vorgesehen.

Welche Rechtsformen werden unterstützt?

Startups müssen zum Start der Kampagne noch keine Gesellschaften sein. Sie verpflichten sich aber nach der Kampagne eine GmbH zu gründen. Aktiengesellschaften können via primeCROWD nicht finanziert werden.

Beteiligt sich primeCROWD an den Startup?

Die primeCROWD GmbH vermittelt nur zwischen Investoren und Startups. Sie beteiligt sich nie an den Startups.

Was unterscheidet primeCROWD vom normalen Crowdinvesting?

primeCROWD ist ein geschlossenes Netzwerk. Nur registrierte Investoren können investieren. Pro Investment muss ein Investor mindestens EUR 10.000,- einsetzen.

Wieso sieht man auf der Homepage so viele Details zu den Startups?

Startups in Finanzierung präsentieren sich auf der Homepage mit allgemeinen Fragen zur Problemlösung und zum Investmentziel. Nähere Informationen wie Finanzzahlen, Businessplan oder genaue Terms können nur registrierte Investoren nach Log-In abrufen.

Wie lange dauert eine Finanzierungskampagne?

Nach der Vertragsunterzeichnung beginnt eine dreimonatige Kampagne, in der primeCROWD für das Startup Investoren sucht.

Wie hoch sind die durchschnittlichen Finanzierungen?

Im Durchschnitt nehmen Startups ca. EUR 360.000,- pro Kampagne auf. In der Regel wird dieser Betrag von 5 Investoren aufgebracht.

 

Wie viel kostet die Kampagne?

Das Startup zahlt für die Erstellung der Kampagne ein Fixum von EUR 1.900,- exkl. USt. Im Erfolgsfall werden 7,5 % Provision vom tatsächlich aufgenommenen Betrag verrechnet.

Wann gilt eine Kampagne als erfolgreich abgeschlossen?

Wenn sich Investoren finden und ein Startup im Zuge der Kampagne Anteile an einen oder mehrere Investoren abgibt, gilt die Kampagne als erfolgreich finanziert. Falls genügend Investoren gefunden werden können, um zumindest die Investitionsschwelle zu erreichen, gilt das ebenfalls als Erfolg.

Wie lange werden Folgeinvestments verrechnet?

Alle Investments oder spätere Aufstockungen von primeCROWD-Investoren nach Abschluss der Kampagne werden drei Jahre lang von primeCROWD mit Provision versehen. Nach dem dritten Jahr lösen auch primeCROWD-Investoren keine Provision mehr aus. Für Investoren, die nicht aus dem primeCROWD-Netzwerk stammen, wird keine Provision verrechnet.

Wie geben die Investoren Ihre Zusage ab?

  

Im Rahmen der Kampagne geben Investoren einen Letter of Intent (LOI) ab. Damit erklären sie sich mit den Konditionen und Terms einverstanden und sind bereit, Gesellschafter der GmbH zu werden.

Was passiert, wenn ein Investor den LOI zurückzieht?

Sollte ein Investor aus eigenen Gründen den LOI zurückziehen oder seine Zusage nicht einhalten, wird er auch nicht für den Erfolg der Kampagne gezählt. Wenn das Startup die Terms oder Vereinbarungen ändert und dadurch der Investor zurücktritt, wird sein mögliches Investment trotzdem für die Zielerreichung gezählt.

 

Was ist die Investitionsschwelle?

Jedes Startup legt einen Betrag fest, den es im Idealfall aufnehmen möchte. Unabhängig davon wird als absolutes Minimum für eine erfolgreiche Kampagne eine Investitionsschwelle festgelegt. Sie muss mindestens EUR 100.000,- betragen. Wenn die abgegebenen LOIs die Investitionsschwelle erreichen, wird in jedem Fall die Provision bis zur Investitionsschwelle in Rechnung gestellt. Das Mindestziel gilt dann als erreicht.

Wie können zu viele Einzelinvestoren verhindert werden?

Jedes Startup kann eine Pflicht zur Syndizierung bis zu einem gewissen Betrag festlegen. So müssen sich kleinere Investoren zu einem Syndikat zusammentun und sprechen mit nur einer Stimme in der GmbH.

Welche Klauseln kommen in den Beteiligungsvertrag?

Vor Beginn der Kampagne legt das Startup mit primeCROWD ein verbindliches Termsheet fest, in dem die wichtigsten Klauseln oder Bedingungen für den späteren Beteiligungsvertrag festgelegt werden. Die Investoren können das Term einsehen und wissen, welche Bedingungen möglich oder ausgeschlossen sind.

Welche Pflichten hat das Startup?

Das Startup übermittelt vor Start der Kampagne Produkt- & Teamfotos, Businessplan, Finanzplan, Pitch-Deck und weitere Dokumente, die im Vertrag geregelt sind. Außerdem befüllt das Startup die Vorlage für das Informationsblatt.

 

Was ist das Informationsblatt?

Das Informationsblatt ist im Alternativfinanzierungsgesetz vorgeschrieben und erfüllt die verringerte Prospektpflicht. Es ist nötig, damit das Startup den Investoren nach dem Log-in über die Website näher präsentiert werden kann.

Sind auch Finanzierungskampagnen mit anderen Plattformen erlaubt?

primeCROWD hat ein Exklusivrecht für die Dauer der Kampagne (drei Monate). In diesen drei Monaten können parallel keine andere Kampagne über Crowdfunding-Plattformen oder andere Finanzierungsrunden durchgeführt werden.

Was passiert, wenn die Kampagne nicht erfolgreich verläuft?

Wenn primeCROWD bis zum Ende der Kampagne nicht ausreichend oder keine LOIs vorweisen kann, wird die Kampagne als nicht erfolgreich beendet. In diesem Fall wird keine Provision ausgelöst.

Werden auch work for equity oder Sweat-Money akzeptiert?

Das Startup kann festlegen, dass auch Sweat-Money von Investoren eingebracht werden kann. Auch Sweat-Money wird gegen Unternehmensanteile vergeben. Der Sweat-Money-Anteil wird nur mit 2,5 % Provision versehen.

Was ist die Success Fee?

Die Success Fee wird nur im Falle eines späteren Exits von den Investoren eingehoben. Sollte. Kommt es beim Erlös zu einer Verdreifachung oder höher, werden davon 7,5 %  als Success Fee an primeCROWD überwiesen. Die Success Fee betrifft nicht das Startup, sondern die Investoren.

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